Samstag, 12. Mai 2018

lebendige Sprachförderung - Kleider verstecken

Kleider - Lektion 5 

Diese Woche durften die Kinder wieder Kleider einkaufen, dieses Mal präsentierte ich ihnen alle unsere zwölf Kleider. Im ersten Spiel kauften die Kinder wieder ihre Wunschkleider ein, bezahlten sie und stellten anschliessend die Tasche mit einem Kleidungsstück in mein Regal zurück.

Nach dem Begrüssungskreis und dem ersten Spiel war wieder Zeit für das freie Spiel, diese Woche standen den Kindern unter anderem diese Spielmöglichkeiten zur Verfügung:




Im zweiten Kreisspiel fragte ich jedes Kind: "Weisst du noch, was du vorher gekauft hast?" - "Jacke!" - "Genau, du hast die Jacke gekauft. Hier ist deine Jacke. Ich stelle die Tasche mit der Jacke vor deine Füsse auf den Boden." Ich verteile alle Taschen an die Kindern, nun frage ich ein Kind nach dem anderen: "Was nimmst du aus deiner Tasche?" - "Jacke." - Sehr gut, du nimmst die Jacke aus der Tasche. Leg die Jacke bitte vor deine Füsse auf den Boden." Liegen alle Kleidungsstücke auf dem Boden, nehme ich meine Tücher und sage zu den Kindern: "So jetzt müsst ihr gut aufpassen. Ich verstecke eure Kleider. Da verstecke ich die..." - "Jacke" - "die Jacke, genau. Jetzt verstecke ich die ..." Ich versuche die Kinder zu ermutigen, das Kleidungsstück zu benennen und ich wiederhole ihre Aussagen mit einem ganzen Satz. Wenn ich alle Kleidungsstücke versteckt habe, zeige ich dem ersten Kind meine erste Memokarte und frage es, wie dieses Kleidungsstück heisst. Anschliessend fordere ich das Kind auf, das Kleidungsstück zu suchen. Meistens gelingt es den Kinder beim ersten Anlauf, das Kind nimmt das Tuch weg und ich frage: "Ist das die Jacke?" - "Ja" oder "nein". -"Ja , das ist die Jacke, gut gemacht. Jetzt suchen wir ..." Ich zeige meine nächste Karte. Oder "nein, das ist nicht die Jacke, das ist der Rock, wir suchen die Jacke, deck den Rock bitte wieder zu. ... weisst du, wo ich die Jacke versteckt habe?"

Mit diesem Spiel üben die Kinder nochmals die Begriffe für unsere Kleidungsstücke, lernen Fragesätze kennen, versuchen diese zu beantworten, verstehen die Präposition "vor" und "auf" und lernen die Verben: verstecken, suchen, zudecken und wissen kennen. Durch die vielen gleichen Wiederholungen prägen sich den Kindern die Satzgefüge besser ein und auch wenn die wenigsten sie selbst schon formulieren können, haben sie einen weiteren grossen Schatz in ihre Wortschatzkiste stecken können.

Dank unserem Rahmenprogramm, dass auch die früheren Themen immer wieder aufgreift und so die Wörter nicht in Vergessenheit geraten lässt, bleibt der gelernte Wortschatz weiter aktiv und kann von den Kindern selbst angewandt werden.





Immer wieder bringen mir die Kinder unsere Plüschtiere und fragen: "Was ist das?" - Je nach Sprachstand der Kinder fällt meine Antwort anders aus. Entweder beantworte ich die Frage mehr oder weniger ausführlich: "Das ist das Schwein. Das Schwein grunzt, chrrrr, chrrrr. Unser Schwein heisst Paula." Oder ich antworte: "Das weisst du selbst. Wer ist das?" -"Schwein." - "Bravo, genau,
das ist das Schwein!" Meistes folgen alle anderen elf  Tiere und werden stolz benannt.


Samstag, 5. Mai 2018

lebendige Sprachförderung - unsere Kleider

Kleider einkaufen 


"Was möchtest du kaufen?" - "Hose" - "Du möchtest die Hose kaufen. Sehr gut,ich nehme die Hose und  jetzt lege ich deine Hose in die Tasche. Hier bitte schön, deine Hose. Die Hose kostet drei Franken. Eins, zwei, drei! Dankeschön!"

Jedes Kind darf einen Wunsch nennen und bekommt das gewünschte Kleidungsstück in einer Tasche überreicht. Wie ihr seht kann ich in dieser kurzen Sequenz das Wort Hose 6 x wiederholen, ich habe "die Hose" in verschiedene Satzkonstruktionen eingebaut und auch noch das Possesivpronomen verwenden können. Gleichzeitig kann ich mit den Kindern das Zählen üben, so können die meisten Kinder im Laufe der Spielgruppe bis auf  10 zählen.

Sprachstarke Kinder, ermutige ich immer wieder, mit einem ganzen Satz zu antworten.

Habe ich alle Kleder verkauft, frage ich die Kinder der Reihe nach: "Was hast du gekauft?" - "Hose." - "Ah, du hast die Hose gekauft, sehr gut!" - So lernen die Kinder Fragesätze kennen und auch wenn sie sie selbst noch nicht oder nicht ganz richtig anwenden können, sie machen einen grossen Schritt in Richtung Textverständnis.

Wenn nun alle Kinder ihren Einkauf benannt haben, fordere ich sie noch auf, mir ein bestimmtes Kleidungsstück mit der Tasche zu bringen und auf das Gestell zu stellen. So komme ich in diesem kurzen Spiel auf 9 - 10 Wiederholungen jedes Kleidungsstückes, so können sich die Kinder die Wörter besser einprägen und es braucht "nur" noch weitere 90 Wiederholungen, bis das Wort im Langzeitspeicher abgelegt ist.

Doch Vorsicht! Wenn es in diesem Speicher nicht ab und zu wieder aktiviert wird, kommt es auf eine Nebenstrasse und gerät in Vergessenheit. Den gleichen Effekt kann man bei grösseren Kindern beim Fremdsprachen lernen beobachten. Nach 1 - 2 Wochen sind viele, viele mühsam gelernte Wörter einfach wieder verschwunden. Deshalb sorgen wir dafür, dass viele unserer Wörter auch ausserhalb
der Sprachspiele immer und immer wieder genannt werden können.

Netter Nebeneffekt unseres Verkaufsspiels: Die Kinder fangen an, selbst Verkaufen zu spielen, diese Woche haben Sie Spielsachen verkauft und die neuen Sätze geübt.

Zum Thema passend konnten die Kinder diese Woche: Schuhe putzen, die Prinzessin und den Helden anziehen, die Wäsche aufhängen, Socken sortieren, Malvorlagen mit unseren Kleidern bemalen, als Wiederholung von der Lebensmittel dienten unser Legomuster und das Schneiden von Gurke, Karotte und Wurst und dann konnten die Kinder noch experimentieren, bauen, malen, physikalische Gesetze entdecken und, und, und ...

Seht selbst, was die Kinder diese Woche in der Spielgruppe gespielt haben.

Viel Spass dabei!



Mittwoch, 2. Mai 2018

Sprachförderung - Deutsch lernen

Übung macht den Meister 


Kinder lernen blitzschnell, einmal unbedacht "Donnerwetter" gesagt, schon wiederholen es die Kleinen mit Genuss. Für kurze Zeit ist es in aller Munde, aber bereits wenige Tage später ist es wieder weg. 

Nicht nur junge Kinder, auch die grösseren und wir Erwachsenen vergessen Vokabeln viel schneller als uns lieb ist. 

Machen Sie doch einmal den Selbsttest, ich habe es getan! Lernen und wiederholen Sie während zwei Wochen täglich dieselben fünf Wörter, egal ob in einer Fremdsprache oder neue deutsche Wörter. Nun legen Sie die Wörter für zwei Wochen zur Seite und kontrollieren Ihr Ergebnis. Meines war niederschmetternd - ich würde mich freuen, von Ihren Resultaten zu hören. 

Wissenschaftler haben folgendes herausgefunden: 

Wenn jemand heute 20 Wörter lernt, wie viele davon weiss er nach 10 Tagen noch? 4! ¾ oder mehr gehen verloren. Damit sich die Wörter wirklich in unserem Langzeitgedächtnis verankern, müssen wir sie bis zu 100 x wiederholen. Vor allem sollten wir sie in unserem Alltag gebrauchen können, sonst gehen sie wieder verloren. 


Wie lernen Kinder eine Sprache?


Bis heute gibt es noch immer verschiedene Theorien dazu. R. Tracy schreibt in ihrem Buch: Wie Kinder Sprachen lernen und wie wir sie dabei unterstützen können folgendes: 

Die Fähigkeit Sprachen zu lernen ist ein angeborenes Talent, das sich aber nur entfalten kann, wenn das Kind von kompetenten Sprachvorbildern begleitet wird und es viele Gelegenheiten bekommt, die Sprache zu hören und vor allem, sie selbst anzuwenden. 

Sehr oft hört man, dass Kinder ein Sprache viel schneller lernen, als ein Erwachsener, diese Aussage stimmt nur bedingt. Auch ein Kind braucht etwa 6 Jahre, bis es eine Sprache richtig beherrscht. Kinder gehen ganz anders an das Sprachelernen heran als Erwachsene, sie wollen nämlich gar keine Sprache lernen, sie wollen spielen. Meistens treffen sie auf gleichaltrige Spielkameraden, die sie in die neue Sprache einführen. Der Wortschatz eines 3-jährigen Kindes ist noch nicht sehr gross, seine Sätze sind noch nicht komplex und für die Kinder spielt es noch keine Rolle, ob alle Sätze korrekt
sind. Während das lernende Kind im besten Fall mehrere Stunden mit seinen Spielkameraden spielt, beschränkt sich die Lernzeit des Erwachsenen auf eine bis zwei Stunden pro Woche, den Rest der Zeit wird er arbeiten müssen.Da der Erwachsene schon eine Sprache beherrscht, die ihm oft weiterhilft, ist seine Motivation nicht so gross, wie die des Kindes, das mitspielen und dazugehören will. 


Zuerst lernen Kinder Wörter, die mit bestimmten Handlungen verknüpft sind z. B. tschüss (winken), gugus (verstecken) dann kommen Eigennamen und konkrete Substantive (Mami, Hund) einfache Verben wie machen, tun, essen und Partikel wie mehr, nochmal, nein dazu.

                          Meilensteine der Sprachentwicklung



                         12 Mte:                    erste Wörter
                         10 – 18 Mte:            1-Wort-Sätze: da aufziehn

                         18 Mte:                     mind. 50 Wörter
                         18 – 24 Mte:             Telegramm-Stil: Mama Bus fahren

                          24 Mte:                    200 Wörter
                          24 – 36 Mte:             finites Verb an 2. Stelle, stimmt mit Subjekt                                                             überein: Ich bau ein Turm mit Uhr
                         
                          ab 30 Mte.                Nebensatz mit Konjunktionen
                                                           Verb 2. Stelle
                                                           Wenn Julia Futter reintut, dann fressen Vögel
                                                           alles auf.

                          6 Jahre:                     6000 Wörter gebrauchen – 14 000 Wörter (verstehen
                                                           3 – 5 x mehr)

                          Erwachsen:               7000 – 15‘000 gebrauchen bis 100 000 verstehen


Spracharmut


Leider stellen wir in den letzten Jahren bei vielen Kinder eine Spracharmut fest, ihr Wortschatz wird immer kleiner, sie können sich mit 3 Jahren noch nicht richtig ausdrücken und sind weit davon entfernt, 200 Wörter aktiv zu gebrauchen bzw. Nebensätze zu sagen. Oftmals steckt auch ein Sprach-faulheit dahinter, immer öfter hören wir: "Apfel!" oder "Hilf!" oder "Gib!" offenbar regaieren die Eltern auf solche "Wünsche" und verstehen sie. Die Kinder sehen keine Notwendigkeit in ganzen Sätzen zu sprechen. 

Viele Fachleute sehen möglichen Ursachen für kindliche Sprachdefizite in folgenden Umständen:  Die fehlende (deutsch sprachige) Anregung in den Familien, wenig oder kein Austausch mit ein-heimischen (deutsch sprechenden) Kindern und die geografische Isolation, sowie ein autoritärer         Erziehungsstil (komm, mach, Sprache nur in Befehlsform) und/oder ein übermässiger Medien-konsum.

G. Hüter schreibt in seinem Buch „Wer wir sind und was wir sein könnten“: "Jedes Kind entwickelt in seinem Gehirn ein Sprachzentrum, doch die Fähigkeit zu sprechen und Gesprochenes zu verstehen, verdanken wir nicht diesem Sprachzentrum, sondern dem Umstand, dass Eltern  normalerweise mit ihren Kindern sprechen. Je nachdem wie viel und wie  komplex der verbale Austausch verläuft, entwickeln sich die entsprechenden Hirnregionen mehr oder weniger.


In Untersuchungen wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Dauer dieser verbalen Kommuni-kation in Deutschland auf weniger als 10 Minuten pro Tag   gesunken ist. Es ist also nicht ver-wunderlich, dass dieser Umstand nicht folgenlos für die Kinder bleibt, die Armseligkeit dessen, was in diesen 10 Minuten ausgetauscht wird, trägt ihren Teil noch dazu bei."

Gemäss Remo Largo braucht ein Kind täglich etwa 3 Stunden persönlichen sprachlichen Austausch, um eine Sprache lernen zu können.

Dienstag, 1. Mai 2018

Sprachförderung - Deutsch lernen

Muttersprache oder Deutsch 


Viele unserer Eltern sind zweisprachig, sie kamen als Kinder in die Schweiz, besuchten den Kindergarten und die Schule. Die meisten von ihnen lernten im Laufe der Zeit gut bis sehr gut Deutsch, viele sprechen akzentfrei Schweizerdeutsch. 

Nun sind aus diesen "fremdsprachigen Kindern" Eltern geworden und viele von ihnen stehen vor der schwierigen Entscheidung: Muttersprache oder Deutsch! 

Was spricht für die Muttersprache?


- mit ihrer Muttersprache können die Eltern, ihre Herkunftskultur weitergeben 

- die Kinder können sich in der Heimat mit der Familie unterhalten 

- oftmals werden die Kinder von den Grosseltern betreut und diese schätzen es, wenn die 
  Kinder in ihrer Muttersprache mit ihnen sprechen


Was spricht für Deutsch?


- Deutsch, Hochdeutsch ist die Bildungssprache in der Schweiz, nur mit guten 
  Deutschkenntnissen können die Kinder die Schule erfolgreich bestehen

- die Umgebung spricht Deutsch 

Entscheiden Sie sich für beides!


Grundsätzlich sollten Sie als Eltern in Ihrer Herzenssprache mit Ihrem Kind sprechen! Sprechen Sie mit Ihrem Kind in der Sprache, in der Sie sich wohl und sicher fühlen! So können Sie Ihrem Kind einen guten Wortschatz mitgeben. 

Was aber, wenn Sie sich in beiden Sprachen wohl und sicher fühlen? Dann haben Sie die einmalige Chance, Ihr Kind von Anfang an zweisprachig zu erziehen. Jede Sprache, die Ihr Kind lernt ist ein Schatz, den ihm niemand mehr wegnehmen kann, füllen Sie die Schatzkiste Ihre Kindes mit beiden Sprachen. 

Sprechen Sie sich mit Ihrem Partner ab und teilen Sie die Sprachen auf! 


Wer sich wohler mit Deutsch fühlt, spricht Deutsch, der andere übernimmt die Muttersprache! Und bleiben Sie dabei! 

Die nächsten vier bis sechs Jahre sollte für Sie gelten: 1 Person - 1 Sprache!

Wussten Sie, dass sich ein Kind mindestens 30 Stunden pro Woche aktiv mit einer Sprache auseinander setzen sollte, um sie zu lernen?

Wussten Sie, dass ein Kind mindestens sechs Jahre braucht, um eine Sprache oder zwei zu lernen?

Wussten Sie, was passiert, wenn niemand mit einem Kind spricht?

Welches ist die Ursprache des Menschen?


Friedrich der II. stellte sich diese Frage bereits im 13. Jahrhundert. Mit einem Experiment, wollte er feststellen, welche Sprache Kinder entwickeln, wenn Sie ohne Ansprache und Zuneigung auf-wachsen. Über den genauen Hergang des Experiments ist wenig bekannt. Das Ergebnis seines Experiments war allerdings niederschmetternd: Alle Kinder starben, wohl auf Grund fehlender sensorischer Stimulation. Er schrieb dazu: »Sie vermochten nicht zu leben ohne das Händepatschen und das fröhliche Gesichter schneiden und die Koseworte ihrer Ammen.«

Vor rund 2500 Jahren hat der ägyptische König Psammetich I. ein ähnliches Experiment durch-geführt. Er setzte zwei neugeborene Kinder bei einem Ziegenhirten in der Wildnis aus, um die menschliche Ursprache zu erforschen. Der Ziegenhirte durfte mit den Kindern natürlich kein Wort     reden, so waren deren einzige »Ansprechpartner« die Ziegen. Nach zwei Jahren war das einzige Wort, das die Kinder sprachen »meck, meck« - eine Nachahmung des Meckerns der Ziegen. Offenbar bekamen die Kinder genügend Zuneigung vom Hirten oder von den Ziegen, sonst wären sie wohl auch gestorben. 

Sprich mit mir und hör mir zu!


Das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung des Kantons St. Gallen hat eine Broschüre für Eltern mit 12 Anregungen wie wir unsere Kinder beim Sprechen lernen unterstützen können herausgegeben. 

Die Broschüre ist in folgenden Sprachen erhältlich: Albanisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch, Englisch, Fränzösisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinya und Türkisch erhältlich. 

Gerne sende ich Ihnen diese Broschüre als pdf zu. 

Senden Sie mir eine Mail mit dem Vermerk: Sprich mit mir + die gewünschte Sprache. 










Samstag, 28. April 2018

Muttersprache oder Deutsch?


Ihr Kind braucht beides!

Deutsch für den Schulerfolg und die Muttersprache für die Familie.

Mit unserer seit 8 Jahren bewährten und einzigartigen Ska-Methode lernt Ihr Kind bei uns Deutsch!
Mit Ihrer Unterstützung zu Hause kann Ihr Kind seinen deutschen Wortschatz innerhalb eines Jahres um bis zu 500 % steigern ...

Unsere erfolgreichsten Kinder starteten mit einem Wortschatz von 0 deutschen Wörtern und konnten nach 1 Jahr ihre Wünsche und Gefühle audrücken, sie hatten sich einen Wortschatz von ca. 200 Wörtern angeeignet, eine gute Grundlage für den Kindergartenstart.

Es versteht sich von selbst, dass wir in zwei Jahren gemeinsam noch mehr erreichen können. Während wir für den deutschen Input sorgen, kümmern Sie sich zu Hause um einen grossen Wortschatz in der Muttersprache, so ergänzen wir uns ideal.

Wenn Ihr Kind nach 3 - 4 Monaten einen ersten deutschen Wortschatz aufgebaut hat, können Sie kleine Deutschinseln in Ihren Alltag einbauen. Von uns erhalten Sie Spielmaterial und -ideen für zu Hause, spielen Sie mit Ihrem Kind das Spiel "Deutsch"! Ihr Kind wird mit viel Freude lernen (ohne es zu merken) und immer mehr Freude an der deutschen Sprache haben.

In unserer Spielgruppe wird nicht einfach gespielt, bei uns werden die Kinder im Spiel nicht nur in der Sprache und sondern in allen anderen wichtigen Bereichen gefördert.

Mit unserer Ska-Methode führen wir die Kinder spielerisch, kindgerecht und alltagsorientiert an ihre Zweitsprache heran. Mit grossem Erfolg, wie unser Worschatzprofil 2016/17 deutlich zeigt und wie uns auch immer wieder von Eltern und Kindergartenlehrpersonen bestätigt wird.

Melden Sie Ihr Kind noch heute in unserer Erlebnis-Spielgruppe mit Sprachförderung an.

Montag bis Freitag 9.00 - 11.00 Uhr oder 14.00 - 16.00 Uhr
Elternbeitrag Fr. 18.-/Std. inkl. Znüni/Zvieri + Bastel- und Lernmaterial



In der Spielgruppe wird Ihr Kind immer geschickter und geduldiger!


Es lernt von den anderen Kindern und diese von ihm.


Einer von 10 wichtigen Gründen, warum Ihr Kind von der Spielgruppe profitiert!


Dienstag, 2. Januar 2018

Sprachförderung - Tiere kennen lernen

Viele junge Kinder verbringen sehr viel Zeit mit den neuen Medien, entweder am Tablet oder am 
elterlichen Smartphone. Immer häufiger zählen Kinder besser von 1 bis 10 auf englisch, als auf Deutsch. Manche Kinder kennen die Farben auf deutsch nicht, benennen sie aber auf englisch. 

Wenn die Kinder schon so viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, möchten wir diese Zeit mit deutschen Inhalten füllen und so nutzen wir YouTube, um unsere Wörter an die Kinder zu bringen. 

In den ersten Wochen lernen unsere Kinder in der Spielgruppe einige Tiere, ihre Laute, ihre Bewegungen und ihre Namen kennen. Während acht Wochen waren unsere zwölf Tiere in der
Spielgruppe allgegenwärtig.

Ein kleiner Einblick in unser Rahmenprogramm Tiere:




Woche für Woche haben wir den Kindern ein neues Tier vorgestellt und schliesslich jedem Tier einen Namen gegeben, die Kinder konnten dabei die Frage nach dem Namen und die Antwort darauf üben.

Damit fremdsprachige Kinder die Bezeichnungen für die Tiere auch zu Hause üben können, erstelle
ich zu jeder Lektion ein YouTube-Video, welches die aktuellen Tiere wiederholt.

So führen wir unsere Tiere in der Spielgruppe ein.



Und so können die Kinder zu Hause üben: 




Mehr über unsere Spiel- & Sprachwerkstatt finden Sie auf meiner Website.



Samstag, 23. September 2017

Geburtstag in  Artis Spiel- und Sprachwerkstatt


Schon in den ersten beiden Wochen durften die Kinder eine CD bekleben, wir haben alle Kinder fotografiert und so unseren Geburtstagskalender erstellt. 







 Am Geburtstag eines Kindes bemalen die anderen Kinder einen Punkt, den sie auf die Geburtstagskarte kleben dürfen, wir schreiben unter jeden Punkt den Namen des Kindes.




Nach unserem zweiten Sprachspiel starten wir unser Geburtstagsritual. 

Die Kinder sitzen in zwei Reihen auf den Stühlen, das Geburtstagskind kommt zu uns Leiterinnen. 
Alle Kinder helfen mit, einen Ballon aufzublasen, die Kinder blasen auf den Boden, eine Leiterin bläst in den Ballon. Von der Decke führt eine Schnur mit einem Trinkhalm zum Geburtstagskind auf 
den Boden. Wir kleben den Ballon am Trinkhalm fest und gemeinsam führen wir den Countdown aus. Ich zeige fünf Finger und wir zählen langsm rückwärts, bei Null startet die Rakete. 

Weil es den Kindern so viel Spass macht, blasen wir den Ballon ein zweites Mal auf und lassen unsere Geburtstagsrakete ein zweites Mal starten. 



Danach setzt sich das Geburtstagskind auf einen Stuhl und darf eine von vier Schnüren, die zu einem
roten, einem gelben, einem grünen und einem blauen Geschenk führen aussuchen. Es zieht an der Schnur und langsam kommt das Geschenk zum Kind. Ich öffne die Geschenkverpackung vorsichtig und das Kind nimmt sein Geschenk heraus. Zur Zeit verschenken wir Duden Wortschatzbücher, sie sind mit ihren klaren Bildern und der Beschriftung ideal für unsere meist fremdsprachigen Kinder. 


Nun setzt sich das Geburtstagskind an den Tisch, vor seinen Geburtstagszug, die Glückwunschkarte und das Geschenk legen wir zum Stuhl. Wir zünden die Kerzen an und zählen gemeinsam, wie alt das
Kind wird. 

Wir singen "drüü Johr alt bisch du, ... ", "happy birthday" und "zum Geburtstag viel Glück" und dann gibt es zur Feier des Tages Popcorn. 

Viele Eltern nutzen die Gelgenheit, ihr Kind in der Spielgruppe zu beobachten und verbringen den 
Geburtstag mit uns.