Freitag, 7. Juni 2013

Tanz der Farben 7

Noch während das Violett seinen herrlichen Lavendelduft verbreitete, rief das Grün: „Ah, ich möchte mich auch mit euch vermischen!“ und es stürzte sich auf das Orange. „Ich auch, ich auch!“ riefen die anderen Farben und plötzlich tanzten alle miteinander und was kam dabei raus?

Jedes unserer Kinder bekam einen Teller mit drei Farben und einen Pinsel und durfte die Farben tanzen lassen. So manches „ah“ und „oh, meine werden ganz braun!“ ertönte.



Für weitere Farb-Experimente stellten wir den Kindern Pipetten-Fläschchen mit gelber, roter und blauer Farbe, sowie drei Mischschälchen zur Verfügung. Nur schon der Umgang mit der Pipette war eine grosse Herausforderung und wir mussten die Bewegungsabläufe viele Male üben. Danach wurde aber gemischt, was das Zeug hielt: „Ich habe grün – das ist orange – jetzt habe ich violett!“ Nach den ersten Versuchen konnten die Kinder nicht genau sagen, welche Farben sie verwendet hatten, doch schon nach kurzer Zeit kamen die Ausgangsfarben wie aus der Pistole gestossen und erfüllten die Kinder mit Stolz über ihre eigenen Entdeckungen.

Die verschiedenen Farbfamilien mit ihren vielen Kinder standen als Farbmuster und als Magnetstreifen zur Verfügung.










Wie erwartet, gestaltete sich das „Fische falten“ als sehr anspruchsvoll, immerhin konnten wir den Kindern die verschiedenen Arbeitsgänge wie falten, hier fest drücken, wieder auffalten und umdrehen anschaulich vorführen und schlussendlich hatte jedes Kind einen Fisch gefaltet und mit Augen und Mund versehen.



Für weitere Fische wollten wir die Murmelbilder vom letzten Mal verwenden, uns fehlte aber das Gelb in der Komposition. So durften die Kinder diese Woche noch gelb und orange auf das Murmelbild tropfen und die Farbtupfen anschliessend mit dem Röhrli wegblasen. Nun die meisten Tropfen wurden zu Bächen oder gar Seen, so dass das eine oder andere Bild zu einem Klatschbild mit Murmelspuren wurde.

Aus Playmais entstanden herrlich hohe Gebilde, Blumen, Dinosaurier und vieles mehr.

Vor dem Znüni spielten wir noch eine Runde „Wörter zusammensetzen“ – aus der Sonne und dem Schirm wird der Sonnenschirm. Nach unseren Spielen mit Säften, Broten, Pizze und Kuchen hatten die meisten Kinder den Dreh raus und konnten die einzelnen Wörter blitzschnell verbinden.


Nach dem Znüni versammelten wir die Kinder nochmals im Kreis und verteilten Rasseln, Rätschen, Triangel, Trommeln, Kastagnetten und Klanghölzer. Jedes Kind durfte jedes Instrument nach Herzenslust bespielen. Mit langen Klanghölzern machten wir anschliessend erste Taktversuche. Obwohl einige Kinder mit ihren Hölzern weit ausholten, mir Angst und Bang wurde, verlief alles ohne gröbere Zwischenfälle, wir schafften es sogar, dass fast alle Kinder gleichzeitig einen einfachen Takt schlugen. 

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