Freitag, 14. Juni 2013

Zu Besuch bei Kasimir

Endlich sind Arti und Lucy, unsere Spielgruppen-Mascottchen aus den Ferien zurück und schon nehmen sie unsere Kinder zu einem kleinen Ausflug mit. Wir machen uns auf zu einem Fluss und entdecken dort ein komisches Gebilde, das aus dem Wasser ragt. Arti klärt die Kinder auf: „Das ist ein Biberbau und hier wohnt mein Freund Kasimir. Hallo Kasimir, bist du da!“ Natürlich ist Kasimir zu Hause; freundlich begrüsst er unsere Kinder und zeigt ihnen voller Stolz, was er alles aus Holz gebaut hat. Viele der Kinder waren gestern an unserem Abschlussfest und hatten geholfen, Holz für das Feuer zu sammeln, so dass ihnen der Begriff Holz nicht mehr ganz neu war.
In seiner Werkstatt zeigt Kasimir den Kindern seine Werkzeuge und was er damit macht, die Kinder versuchen die Bewegungen nachzumachen: die Säge zum Sägen, die Feile zum Feilen, der Hammer zum Hämmern.

Am Entdeckertisch lochten wir die Fische, fädeln einen Faden ein und montieren die Fische anschliessend im Aquarium.

Unser Schminkkopf  wurde mit Lippenstift eingeschmiert, bis wir beschlossen, nun doch lieber wasservermalbare Farbstifte zu nehmen. Der Lippenstift war zwar klebrig, schmierig und parfümiert, dafür liess er sich relativ problemlos wieder von der Puppe entfernen. Die Farbstifte hingegen entpuppten sich eher als Tätowierstifte!

Mit den Farbpipetten wurde wieder kräftig experimentiert und gemischt, mit Wasserfarben am Tisch und mit Plakatfarben an der Staffelei entstanden kleinere Kunstwerke und die Schere stand für Schneidübungen zur Verfügung.
„Jedes Kind darf bei uns eine Tube Leim verbrauchen“, meinte meine Kollegin einmal im Spass, diese Woche haben einige ihr Guthaben mehr als eingelöst.
 
Unsere Montessori-Tablett-Auswahl erfreut sich grosser Beliebtheit, vor allem die grösserenKinder nehmen sich immer wieder ein Tablett vor, spielen damit und die meisten stellen es tatsächlich auch wieder zurück.

Vor dem Znüni schauten wir uns nochmals Kasimirs Werkzeuge an und übten gemeinsam die Bewegungen für die einzelnen Werkzeuge ein. Nächste Woche gilt es dann ernst: unsere Werk-Wochen beginnen!


Vor dem "Elfi-Glöggli"  machten wir nochmals Musik, wir rasselten zum Lied „La muna minde ...“  und schlugen mit den Klanghölzern den Takt zu „alle mini Entli“ und zu "Ich kann zählen 1, 2, 3 und das in vielen Sprachen" - ein besonders grosses, glückliches Strahlen zauberten wir
mit den Zahlen in den verschiedenen Muttersprachen in die Gesichter unserer fremdsprachigen Kinder. Ja, mittlerweile können wir sogar auf tigrinya auf drei zählen. 




 

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