Freitag, 22. November 2013

Wir haben neue Reime entdeckt und sie in den Eimern versteckt!

Nachdem Bommel, Bummel und Opa Bär die Werkstatt wieder aufgeräumt haben, gehen sie zu Oma in das Wohnzimmer. Oma setzt sich in ihrem Stuhl und liest den Kindern aus ihrem Lieblingsbuch vor. Oma liebt Bücher und Geschichten, ganz besonders liebt sie gereimte Geschichten. Das Buch "Was machen die Bären zu Weihnachten?" begleitet die Bären in der Vorweihnachtszeit, die wunderschönen Bilder sind mit netten Reimen beschrieben. 

Neue Reime

Aber nicht nur Oma liebt Reime, auch wir lieben es zu reimen und möchten die Kinder für das Reimen begeistern. Wir haben die neuen Reime in unseren Eimern versteckt und entdecken gemeinsam einen nach dem anderen. Die neuen Reime haben wir in kurze, teilweise lustige Sätze gepackt und die Kinder hören aufmerksam zu und, noch viel wichtiger, sprechen fleissig mit! Das Schnellsprechen fällt den meisten sehr schwer, macht aber allen riesigen Spass!

Wieso Reime?

Auch beim Reimen liegt der "Ohrenmerk" auf der betonten ersten Silbe, der Rhythmus der deutschen 
Sprache kommt bei den Reimwörtern sehr schön zur Geltung, die Kinder entdecken, dass es Wörter gibt, die sehr ähnlich klingen, aber etwas ganz anderes bedeuten und kommen so ihrem phonologischen Bewusstsein etwas näher. 

Sinnesfreuden

Unsere Weihnachtsgeschenke-Basteleien waren diesmal mit vielen neuen Material- und Werkzeugerfahrungen verbunden, teilweise waren die "Arbeiten", die die Kinder erledigten mit viel Fingerspitzengefühl verbunden und manches war auch ziemlich anspruchsvoll. Bei einigen Arbeiten hatten wir im Vorfeld unsere 
Bedenken, ob die Kinder diese auch wirklich bewältigen könnten, doch es war wie immer, die meisten Kinder können viel mehr, als wir ihnen manchmal zutrauen. In einer gut vorbereiteten Umgebung, mit einer liebevollen und verständnisvollen Begleitung sind zu wahren Höchstleistungen fähig. Ihr werdet staunen, wenn wir euch unsere diesjährigen Weihnachtsgeschenke präsentieren können. 

Entdeckertisch

Nur noch etwas mehr als eine Woche, am 2. Dezember enthüllen wir unser Adventsfenster, so galt es diese Woche, die Sterne auf der zweiten Seite zu bemalen und weitere Tannzapfen wurden geschmückt. 
Passend zu unserer Bärengeschichte konnten die Kinder eine Bärenfamilie an- und umziehen und mit den
verschiedensten Gefühlsregungen versehen. Mit einigen Kinder kam es zu interessanten Gesprächen: "Warum weint Papa-Bär?" - "Wahrscheinlich ist er traurig. Was macht dich traurig?" -"Wenn ich mir weh mache, wenn ich etwas nicht bekommen, wenn ich mit meiner Schwester streite, ..." Ein paar Kinder nutzen die Bären auch, um eigene, kleine Geschichten zu erzählen. 
Mit dem "Reissverschluss-Buch" übten sich die Kinder im Öffnen und Schliessen aller möglicher Verschlüsse, der Klettverschluss ist für alle einfach zu handhaben, der Reissverschluss ist für die meisten noch eine ziemliche Herausforderung, aber, Übung macht den Meister. 


Was auch für einige andere Tabletts gilt: Das Einfüllen von Griess aus dem Krug in zwei verschieden grosse Flasche ist zur Zeit das meist gewählte Tablett. Das es mit Hilfe des Trichters einfacher ist, die Flaschen zu füllen, haben die meisten Kinder erkannt, der richtige Moment aufzuhören, bereitet noch ein wenig Mühe. Manche Kinder versuchen auch ganz spezielle Einfüllmethoden, sie stecken den Trichter in den Krug und versuchen die Flasche so zu füllen, ...

Auch die verschiedenen Puzzle fanden diese Woche regen Zuspruch und natürlich wurde auch wieder fleissig gezeichnet und gelöffelt, mit den Bauklötzchen bauten die Kinder hohe Türme und interessante Häuser.

Reime finden und singen 

Vor dem Znüni durften die Kinder einen Gegenstand aus der Tasche nehmen und ihn zur passenden Reimkarte legen, die meisten Kinder können die Reime bereits jetzt problemlos nennen und zuordnen. 

Für unser Adventsfensterlied verteilten wir diese Woche Säckchen und übten das Lied und den Tanz mit dem neuen Requisit, es knistert zwar ein wenig, aber es macht sich ganz gut. 

Meine Hände sind verschwunden können die meisten Kinder schon mitsprechen und sie liefern begeistert neue Ideen!












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