Samstag, 25. Januar 2014

Igis Geburtstag 

Als Abschluss unseres "gross-klein-Themas" feierten wir Igis Geburtstag. Zuerst halfen wir unseren Tieren dabei, ihre Geschenke einzupacken, danach überreichten wir Igi feierlich die Geschenke und gratulierten ihm zum Geburtstag. Igis kleine Pfötchen hatten grosse Mühe, die Schächtelchen zu öffnen und so bat er die Kinder, ihm zu helfen. Damit es keinen Streit gab durften sich die Kinder eine Schachtelform und        -farbe angeln, um anschliessend diese Schachtel zu öffnen. So konnten wir nebenbei die Farben rot, gelb, blau und grün wiederholen und wir lernten Drei-, Vier- und Sechsecke kennen. Zum Abschluss sangen wir alle für Igi unser diesjähriges Geburtstagslied: "La muna minde!" 

Feinmotorik vom Feinsten

Am Entdeckertisch erwartete die Kinder das Pipetten-Bild - im Gegensatz zur Tropfflasche von letzter Woche erfordert die Pipette einige aufeinanderfolgende Bewegungen, die vielen Kindern anfangs noch grosse Mühe bereiten. Die schönen bunten Bilder, das herrliche Verlaufen der Farben auf dem Papier, das gleich sichtbare Resultat (die Lernkontrolle) beflügeln die Kinder dermassen, dass alle innert kürzester Zeit die Pipietten fachmännisch handhaben. 
Wir werden die gefärbten Papiere (Haushaltspapier) zu Glückwunschkarten verarbeiten und vielleicht fällt uns ja jetzt in den Ferien noch ein weiterer Verwendungszweck ein. Wir werden euch die entstandenen Werke gerne in unserer Kreativ-Werkstatt vorstellen. 

Die Kinder sollten bei den ersten Pipettenversuchen immer begleitet werden, sie sehen bei den anderen Kindern die farbigen Papiere und möchten es natürlich auch gerne so hinkriegen. Ihre Ideen und Versuche die Pipette zu befüllen sind vielfältig, meistens aber nicht erfolgsversprechend: Einige tauchen die Pipetten einfach mehrmals ins Gläschen und hoffen, dass sie sich so auffüllen, andere schrauben sie auf Gläschen und werfen dieses dann beim Aufschrauben um, manche greifen gleich das Fläschchen und kippen es einfach auf das Papier, andere schlagen mit der Pipette auf das Papier und versuchen so zu einem Resultat zu kommen. 
Bei den meisten Angeboten dürfen die Kinder eigenständig experimentieren, finden sie keine Lösung, helfen wir so viel wie nötig, geben Hinweise oder stellen Fragen. 
Da Pipetten in den wenigsten Elternhäusern verwendet werden, kannte sie noch keines unserer Kinder, keines fand selbst heraus, wie sie funktionieren. Auch mit Unterstützung brauchen einige Kinder eine Weile, bis der richtige Ablauf sitzt. Drücken - Finger weg - Pipette herausnehmen - Pipette über das Papier halten - drücken - neu Auffüllen. 

Geburtstagskuchen für Igi

Aus Styroplatten schnitten wir einige runde Torten aus, klebten sie aufeinander und überzogen sie mit braunem Stoff - voilà unser Geburtstagskuchen zum Verzieren. Wir stellten den Kindern Stecknadeln, Reissnägel, Perlen, Glitzersteine, Pailetten etc. zur Verfügung und konnten Igi jeden Tag mit einem wunderschönen Kuchen überraschen. 

Igel - Steine - Puzzle und Co. 

Unsere Papier-Igel bekam eine Nase, Augen und einen Mund, die Kinder sortierten Steine nach Grösse oder Farbe oder verteilten sie einfach in den verschiedenen Abteilungen, sie setzten die zerschnittenen 
Tier-Geschenke-Karten wieder zusammen und setzen die fehlenden Teile in unser Bildausschnitt-Puzzle. 
Sie malten, klebten, bauten, gossen und siebten und erstellten schöne Muster. Die Eisenbahn wurde be- und entladen und die elektrische Lokomotive legte auch diese Woche viele, viele Meter zurück! Und natürlich wurden auch wieder viele Bücher angeschaut. 
Am Spieltisch fischten wir Geschenke und ordneten sie den einzelnen Tieren zu, das Geschenke-Poster an der Tür wurde anfangs Woche fleissig als Hilfe benutzt, Ende Woche wussten die Kinder auch ohne Nachzuschauen, wer Igi die Tasse schenkt.

Grossi Schritt und chlini Schritt 

Jetzt machen alle Kinder die richtigen Schritte, wir könnten glatt an einem Turnerkränzchen auftreten. 
Auch das Häschen und das Mäuschen klappen schon recht gut, auch wenn noch nicht bei allen Kindern die Finger so wollen, wie die Kinder - die beiden Sprüchen sprechen die meisten schon ein bisschen mit, schade, sind jetzt Ferien, sonst hätte sich bestimmt manches Mami, mancher Papi über unsere Sprüchchen gefreut. 

"Kommt ein kleines Häschen, 
geht zu deinem Näschen, 
gibt dir mit viel Genuss
einen Hasen-Nasen-Kuss."

"Kommt ein kleines Mäuschen, 
geht zu dir ins Häuschen, 
das Mäuschen, das sagt: "Piep!
Ich hab dich ja so lieeeb!"













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