Freitag, 14. Februar 2014

Eins - viele 

Diese Woche kam Max Maus zu uns auf Besuch, er begleitet uns bei unserem Entdeckungsreise zur Mehrzahl.  Max wohnt in der Stadt Schaffhausen, in einem grossen Haus mit vielen Büchern, richtig, er wohnt in der Bibliothek. Die letzten drei Jahre besuchten wir gemeinsam mit den Kindern und deren Eltern die Stadtbibliothek in Schaffhausen, dort findet sich ein grosses Angebot fremdsprachiger Bilderbücher. Dieses Jahr haben wir uns dafür entschieden, die Eltern am Besuchsvormittag über das Angebot der Bibliotheken zu informieren und dafür den Kindern ein Bilderbuch zum Geburtstag zu schenken. 

Bevor wir uns in das "Mehrzahl"-Abenteuer stürzten, versuchen wir den Kindern den Unterschied zwischen
eins und vielen verständlich zu machen. 

An unserem Spieltisch hatten wir eine grosse Schüssel mit vielen Bohnen, einen grossen Löffel und unseren 
eins-viele Würfel. Die Kinder würfelten und durften entsprechend ihrem Würfelbild entweder eine Bohne oder viele Bohnen mit dem Löffel in eine Schale löffeln. 

Max Maus brauchte von seiner Fahrt aus der Stadt ein paar Bilder mit, wenn nur ein Gegenstand auf dem Bild zu sehen war, klatschten wir einmal in die Hände, waren viele Gegenstände zu sehen, stampften wir auf den Boden. 

Auch unser Entdeckertisch stand ganz im Zeichen von eins und vielen. Viele Sterne, Punkte und Pöppelis standen zur Verfügung und konnten aufgeklebt werden, viele Streifen Papier wurden in noch mehr kleine
Streifchen geschnitten, in ein Backblech mit viel Salz konnten Muster gemalt werden, verschiedene Pinsel und Kämme standen zur Verfügung. Mit Wasser und viel Farbe entstanden schöne Bilder und mit viel (manchmal sehr, sehr viel) Lippenstift und Lidschatten konnte unser Schminkkopf verschönert werden. Aus vielen Magnetformen legten die Kinder die unterschiedlichsten Figuren und Türme. Aus viel Knet pressten die Kinder lange, lange Schlangen.

Sehr beliebt war auch unsere "neue" Schreibmaschine, die die ganze Woche ununterbrochen im Einsatz war und natürlich viele, viele Buchstaben schrieb. Die Schreibmaschine konnten wir bei Ricardo für Fr. 1.- ersteigern, ein Superschnäppchen - wären nicht noch Fr. 15.- für das Porto dazugekommen, trotzdem hat sich die Investition gelohnt. 

Nach dem Znüni verwandelten wir uns in Pinguine und tanzten und sangen zu Andrew Bonds Lied: Plitsch, platsch, witschel, watsch (auf der CD  Chrüsimüsichräbs - mehr Infos bei A. Bond), schon bald konnten die Kinder den Refrain mitsingen und watschelten wie Pinguine durch den Raum. Selbst beim Anziehen sangen einige Kinder den Refrain fröhlich weiter. 





 










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