Freitag, 21. Februar 2014

Max Maus stellt sein Lieblingsbuch vor 

Diese Woche brachte uns Max viele verschiedene Sachen mit, die er in seiner Bibliothek und auf dem Weg zu uns gefunden hatte. Wir lernten Pferde, Taschen, Spiegel, Boote, Hunde und noch vieles mehr kennen und stellten fest, dass das Bild eines braunen Bären zum weissen Plüschbär passt und das sowohl ein runder als auch ein ovaler Spiegel zusammengehören können. Wir abstrahieren, wir ordnen und wir lernen die deutsche Mehrzahl.  

Ja, eigentlich haben wir die Kinder in die Mathematik eingeführt, ein Hund und noch ein Hund gibt zusammen
zwei Hunde. Wir haben auch die mathematische Frage: "Wie viele Hunde hat jetzt Peter?" gestellt und unsere Kinder konnten sie allesamt beantworten. Der erste Schritt zum Zahlenverständnis ist gemacht, nächste Woche nehmen wir den nächsten Schritt in Angriff. 
Weil sie unsere Kinder letzte Woche so begeistern konnte, durfte die Schreibmaschine nochmals eine
Woche auf dem Entdeckertisch stehen bleiben. Auch diese Woche wurde sie fleissig benutzt, mit einigen Kinder konnten wir schon den Namen schreiben, was sie restlos glücklich machte. 

Schon lange haben wir die Einzelteile für unser Windspiel vorbereitet, jetzt nimmt die Sache langsam Gestalt an, gemeinsam klebten wir die bemalte Alufolie um die Konservenbüchse, einige Kinder hatten noch keine Folie bemalt, dies holten diese Woche ebenfalls nach. Das Windspiel wird mit einer CD und einigen Ketten behängt, für eine dieser Kette liessen wir die Kinder Nespresso-Kapseln flach hämmern (danke für diese tolle Idee nach St. Gallen!). 

Die Kinder durften nochmals eine Bohne oder viele Bohnen, je nach Würfelergebnis von einer Schale in die
andere löffeln, sie konnten kleine Punkte nach Farben sortieren, schmutzige Geldstücke konnten mit einer elektrischen Zahnbürste und Zahnpasta poliert werden und natürlich hatten sie wie immer die freie Wahl aus unserem Montessori-Regal. 





Der Höhepunkt der letzten Woche war natürlich das Lieblingsbuch von Max Maus, die Geschichte vom kleinen Tiger, der nicht ins Bett will. Gebannt lauschten die Kinder der Figurengeschichte, die wir ein
wenig vereinfacht erzählten, so dass auch unsere zweisprachigen Kinder, die Geschichte verstanden. Und tatsächlich, ein dreisprachiges Mädchen konnte nach ihrer dritten Wiederholung der Geschichte erklären, dass Mama Elefant dem kleinen Elefanten eine Geschichte erzählt. 

Nächste Woche dürfen die Kinder die Geschichte mit den passenden Figuren selbst nachspielen und wir sind jetzt schon gespannt, was alles hängengeblieben ist. 

Zum Abschluss tanzten wir wieder unser Plitsch-Platsch-Pinguin-Lied und tatsächlich tanzten fast alle Kinder mit. 







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