Freitag, 7. März 2014

Grosseinkauf und schwimmende Büroklammern

Max Maus war Einkaufen und brachte eine riesige Tasche voller Einkäufe mit in die Spielgruppe, er war so erschöpft, dass er die Kinder bat, ihm die Sachen in den Kasten zu räumen. Natürlich waren die Kinder gerne bereit ihm zu helfen und wir nutzen die Gelegenheit, das Zählen bis drei zu wiederholen. 

In unserer zweiten Spielrunde versteckten wir vor jedem Kind einen oder zwei Gegenstände unter einer Serviette. Während wir Leiterinnen immer heftig ins Schwitzen kommen, wenn es darum geht, einen bestimmten Gegenstand wieder zu finden, erledigen die meisten Kinder diese Aufgabe mit links. Kaum eines deckt einen falschen Gegenstand auf. 

Am Entdeckertisch rollten die Kinder Alufolie zu Kugeln, welche wir für die Windspiel-Kette verwendeten, ebenso wie die flach gehämmerten Nespresso-Kapseln. 

Da bei uns diese Woche Fasnacht ist, war natürlich auch Schminken angesagt. Wir folgten dem Tipp einer Kollegin und stellten den Kinder wasservermalbare Neocolor zur Verfügung. Diese Farben lassen sich wunderbar auf die vorher eingecrèmte Haut auftragen und mit einem Reinigungstüchlein auch wieder gut entfernen. Leider wurde auch der eine und andere Hello Kitty- oder Spiderman-Pulli neu eingefärbt; wie sich die Farbe auf Textilien verhält, wissen wir bis jetzt noch nicht. In unserem Spielgruppen-ABC, bitten wir die Eltern, den Kindern alte Kleider anzuziehen, die auch einmal schmutzig, farbig oder klebrig werden dürfen. Wir sind gespannt, ob da noch Rückmeldungen kommen. 
Zur Stärkung der Mundmotorik gab es diese Woche ein Blasbild, welches in der ersten Wochenhälfte allerdings eher ein Über-schwemmungsbild wurde. Bis Mittwoch forderten wir die Kinder auf, kleine Tropfen auf das Papier zu geben und dann mit einem Trinkhalm (Röhrli) die Farben auf dem Papier zu zerblasen. Da das Blasen 
den meisten Kindern schwerfiel, griffen sie ganz schnell wieder zur Farbe und schwupps, hatten wir eine kleinere Überschwemmung auf dem Papier. Ab Mittwoch durften die Kinder drei grosse Farbflecken in die Mitte des Papieres tropfen, wir gaben ihnen den Trinkhalm und stellten die Farben weg. Jetzt wurde richtig geblasen!
Auf transparente Folie konnten die Kinder Konfetti aufkleben und natürlich war auch der Geschichtenkoffer nochmals mit von der Partie. 

Etwa nach einem halben Jahr wagen wir erste Versuche mit Experimenten. Diese Woche versuchten wir Büroklammern zum schwimmen zu bringen. Ein relativ einfaches, ziemlich eindrückliches Experiment, das die Kinder auch noch ein bisschen "götschen" (= mit Wasser spielen; sorry, dafür fehlt mir der schriftdeutsche Ausdruck) lässt. Die genaue Beschreibung dieses Experiments findet ihr auf unserer Kreativ-Werkstatt

Die Geschichte vom kleinen Tiger, der nicht ins Bett wollte, präsentierten wir diese Woche als Bilderbuch-Kino. Ein noch sehr junges Mädchen hätte die ganze Geschichte schon alleine erzählen können, sehr viele konnten die wiederkehrenden Passagen selbst ergänzenden und einige wenige staunten noch. 

Am Marktstand wurde fleissig eingekauft, aber unsere Kostüme wurden fast nicht beachtet. Als wir vor zehn
Jahren Prinzessinnenkleider, Cowboy- und Indianerkostüme, Hüte und Schuhe zur Verfügung stellten, waren alle Kinder hell begeistert, natürlich gab es Auseinandersetzungen um die schönsten Kleider und die höchsten Schuhe, die übrigen Spielangebote wurden fast nicht beachtet. Alles drehte sich ums Verkleiden. 

Seither nimmt das Interesse am Verkleiden bei unseren Kindern immer mehr ab. Wie sieht es bei euch aus?
Könnt ihr das in euren Spielgruppen auch beobachten? 








Keine Kommentare: