Freitag, 2. Mai 2014

Das Blau wird immer grösser und grösser und grösser, gross wie der Himmel 


Erstaunlich wie viel sich die Kinder über die zwei Wochen Ferien merken konnten. Einige erzählten die ganze Farbgeschichte ohne Hilfe nach, alle kannten sie noch die Reihenfolge und das schnelle, runde Rot hat auch dieses Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

Diese Woche stand ganz im Zeichen des langsamen, ovalen Blau. 

Leider fiel uns erst jetzt ein, dass wir eigentlich ein Begrüssungslied hätten, das wunderbar zu unserer Farbgeschichte passt, so führten wir es erst heute zur Begrüssung des Blaus ein, es kam bei den Kindern gut an und wir werden die anderen Farben auch mit unserem neuen Lied begrüssen. 

Am Entdeckertisch durften die Kinder Reis blau färben, sie zeichneten das Oval mit blauem Neocolor nach, malten ein Oval blau an, schnitten ein Oval aus und klebten es auf und beglitterten das dritte Oval. Mit den Magnetstäben und den Deckeln entstanden wacklige, aber interessante Bauwerke, die Kinder füllten weisse, rote und blaue Perlen in die Milch-, die Tomatensaft- und die Traubensaftflasche. Manche Saftmischung erschien uns doch etwas gewöhnungsbedürftig, doch die Feinmotorik hat in jedem Fall profitiert. Besonders oft griffen die Kinder diese Woche zum Krug mit Sand zum Schütten, das Sieb und der Mörser waren häufig im Einsatz, das Salz-Regenbogen-Bild ist nach wie vor sehr beliebt und auch die Motorikschlaufe wurde oft bespielt, sie bereitet aber vielen Kindern noch erhebliche Mühe. Und natürlich bekamen unsere Muttertagsgeschenke den letzten Schliff, nächste Woche werden sie eingepackt und dann können wir euch unsere Geschenkideen endlich präsentieren. 

Es entstanden interessante Kugelbahnen, viele, viele Bilder an der Staffelei und am Knettisch wurde Krimskrams-Material mit viel Liebe und noch mehr Leim aufgeklebt, es war eine wahre Freude. 

In den Bohnen waren diese Woche zusätzlich noch blaue Gegenstände versteckt, die Kinder wühlten wieder mit viel Lust und konnten die meisten Gegenstände benennen und ins passende Farbkörbchen legen. 

Leider spielte das Wetter diese Woche nicht so richtig mit, zur Einführung des Chrottäpöschä-Liedes von Andrew Bond wollten wir den Kindern draussen die Möglichkeit geben, die Samenschirme der
Chrottäpöschä (Löwenzahn, Pustblume) wegzublasen, aber es regnete jedes Mal. So machten wir
eine "Trockenübung" mit unserem Pompon-Löwenzahn und hoffen auf besseres Wetter. 











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