Sonntag, 2. November 2014

Die dicke, fette Omelette 


Auch in der nächsten Nacht machte sich Mama Eule auf die Suche nach Essen für ihre Kinder, plötzlich entdeckte sie ein kleines Haus mitten im Tannzapfen-Wald. Sie hörte einen Mann schimpfen und flog neugierig näher. Ein alter Mann stampfte um das Haus, er schien etwas zu suchen, tatsächlich fragte er sich: "Wo habe ich nur meine Tasche hingelegt! Alle meine Küchengeräte sind darin. Ohne Schwingbesen, Becher, Tasse und Krug kann ich doch keine Omeletten machen. Ohne mein Schneidbrett und das Messer kann ich die Früchte nicht schneiden!" Mama Eule erschrak, bestimmt suchte der Mann die Tasche, die sie gestern gefunden hatte. Schnell flog sie nach Hause, sie weckte ihrer Kinder auf und erzählte, was sie gehört hatte. Nun bat sie die Eulen- und unsere Spielgruppenkinder, ihr zu helfen, die Küchengeräte zu suchen und wieder in die Tasche zu stecken. Nach dieser kurzen Geschichte halfen unsere Kinder gerne mit und schon bald konnte Mama Eule die Tasche mit allen Küchengeräten vor das Fenster des alten Mannes stellen. 

Omeletten zum Znüni

Als besondere Leckerbissen durften die Kinder diese Woche selbst Salzteig rühren und Kneten, mit dem Schwingbesen-Becher Schaum schlagen und als besonderes Highlight versprachen wir den Kindern Omeletten zum Znüni. Bisher hatten wir in unsere Voradventsgeschichte einen Fruchtsalat oder einen Fruchtspiess eingebaut, leider gibt es um diese Jahreszeit kein grosses Früchteangebot und so beschlossen wir, dieses Jahr etwas Neues zu versuchen. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns das Experiment "Omelette" zu versuchen, als zahnfreundliche Spielgruppe mussten wir allerdings auf alle leckeren Füllungen verzichten und so entschieden wir uns, die Omelette mit kleinen Apfel-
stückchen zu füllen. Leider stellten wir schon am Montagvormittag fest, dass die Kinder die Äpfel nicht selbst kleinschneiden konnten und so rollten wir einfache einen Apfelschnitz in die Omelette ein. Die meisten Kinder waren restlos begeistert, manche assen Omeletten bis sie fast platzten, einige wenige Kinder waren skeptisch und lehnten die Omeletten ab. 





Farbe überall

Neben Salzteig und Schaum durften die Kinder mit unserem neuen, elektrischen Drehteller Bilder gestalten! Die Kinder liebten es, sie tröpfelten Farbe (oder leerten dieselbe) auf das Papier, während 
der Teller sich drehte, es entstanden hübsche Schleuderbilder, ähnlich wie mit der Salatschleuder, durch die grössere Geschwindigkeit des Tellers verliefen die Farben etwas mehr. An sich eine tolle Sache, wären da nicht die vielen Farbspritzer in der ganzen Spielgruppe, wir hatten gesprenkelten Boden, gepunktete Leiterinnen und Kinder, der Tisch war getüpfelt. Da auch das Nüsse knacken nicht ganz ohne verstreute Schalen vor sich ging, waren wir sehr oft mit Besen und Putzlappen unterwegs. 

Auch Schuhe wurden wieder geputzt, mit dem Coloredo Muster gelegt, die Vorlage hat niemand beachtet. In kleiner Runde spielten wir das Schneckenrennen und lernten dabei würfeln. 

Die dicke, fette Omelette

Zum Abschluss eines jeden dieser aussergewöhnlichen Spielgruppenstunden erzählten wir den Kinder die Geschichte der dicken, fetten Omelette als Figuren-Theater. Eine gute Gelegenheit einige Küchengeräte und Tiere zu wiederholen und den Wortschatz zu festigen. 

Welche Znüni-Hits gibt es in eurer Spielgruppe?

















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