Sonntag, 16. November 2014

Mit Reimen die Lust an der Sprache wecken


Hibu und Schuschu durften Mama Eule diese Woche auf ihrem nächtlichen Flug begleiten und natürlich statteten sie dem alten Mann im Wald einen Besuch ab. Die drei Eulen konnten beobachten, wie der Mann ganz viele Geschenke auf einen Schlitten lud. Anschliessend fand er ein Buch mit Bewegungsreimen, er fand die Reime sehr lustig und machte sie gleich vor. Natürlich machten die Eulen und unsere Kinder gleich mit. Auch das Lied "Mini beidä frechä Händ" stand im Buch und wir sangen es gemeinsam. 

Am Entdeckertisch entstanden die ersten Eulen für unser Adventsfenster, die grünen Tannzapfen wurden mit Kugeln, Glitter und Schnee verschönert, ein Junge und ein Mädchen standen als Malvorlage zur Verfügung und die Kinder konnten mit Zahnbürste und Putzstein Silberwaren reinigen. 

Vor dem Znüni wiederholten wir nochmals unsere Kopf-Topf-Reime, einige Kinder konnten sich schon alle Reime merken, andere sehen den Zusammenhang noch nicht. Es ist nicht unsere Ziel, den Kinder das Reimen beizubringen. Durch die Reime sollen sie nochmals für die betonte zweite Silbe der deutschen Sprache sensibilisiert werden und wir möchten ihre Sprechlust durch das gemeinsame Wiederholen der Reime steigern steigern. Die Reime gehen rasch ins Ohr und lassen sich leicht wiederholen, den Vers "Meine Hände sind verschwunden" und auch unseren Znüni-Spruch "Öpfeli, Öpfeli rot ..." können viele Kinder schon mitsprechen, so trainieren sie ihre Sprechwerkzeuge und manche verlieren ihre Hemmungen. 

Zum Abschluss sangen wir nochmals unser Lied und liessen, zur grossen Freude der Kinder wieder einige Körperteile verschwinden.

Einen ersten Blick auf unsere Adventsfenster-Eulen zeigen wir Euch auf unserem Kreativ-Blog 






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