Samstag, 14. Februar 2015

Projektwoche "Spiele für zu Hause"


Diese Woche hatten wir Besuch von zwei angehenden Heilpädagoginnen, die für ihre Masterarbeit ein Forschungs-Projekt zur Eltern-Partizipation durchführen. 

Im Kindergarten ist die "Spielbox" bereits obligatorisch, d. h. an einem Elternanlass werden die Eltern in die einzelnen Spiele eingeführt, sie basteln gemeinsam Spielmaterial und werden über die Wichtigkeit des Spiels informiert. 

Gerne luden wir nun auch unsere Spielgruppen-Eltern zu dieser Projektwoche ein, fast alle Eltern nahmen teil! Super!

Als Einstimmung zeigten die beiden Frauen einen Film aus der Reihe Kinder bis 4, dort finden sich übrigens einige interessante Filme, unbedingt reinschauen! Danach präsentierten die Heilpädago-ginnen ihre Spielschätze: 
 
- Memory: fördert die Merkfähigkeit, die Formerfassung, eine Vorstufe zur Mathematik
- Holzrondellen: zur Sprachförderung 
- Taschenlampe: zur Sprachförderung
- Räuplispiel: fördert die Mengenerfassung, die Sozialkompetenz, Einführung in die Mathematik
- Rondellen: zur Seriation die Vorstufe zu Lesen, Schreiben und Mathematik
- Salzteig: zum Formen und Werken, Vorstufe zum Schreiben
- Zeichenmaterial: Kreativität, Schreiben, Stifthaltung, Geometrie
- Schneiden: Werken, Geometrie, Formerfassung
- Turm: Holzklötze für die Geometrie und die Formerfassung
- Perlen: Feinmotorik, Reihenbildung, Mathematik 
- Papier: Falten, Formerfassung
- Strassenkreiden: Hüpfspiele sorgen für Bewegung, 




Während die Eltern spielten, diskutierten und Erfahrungen austauschten, nutzten die meisten Kinder unser Spielgruppenangebot, einige Kinder blieben lieber bei Mami oder Papi sitzen und spielten am grossen Tisch mit, manche wechselten fröhlich hin und her. 

Für diese Projektwoche haben wir unseren Ablauf ein wenig umgestellt, an Stelle der beiden Sprachspiele, führten wir mit den Kindern zwei Experimente durch, welche sie mit so viel Eifer ausführten, dass wir sie nächste Woche nochmals als Tablett anbieten werden. 

Ganz ohne Sprachförderung ging es natürlich nicht! Am Entdeckertisch und im Abschlusskreis führten wir die Kinder in unser neues Thema, die Mehrzahlbildung ein. Die Kinder würfelten mit unserem 1 - viele Würfel, kam 1 Punkt, durften sie mit der Pinzette einen Chips aus der Schüssel nehmen, kamen viele Punkten, löffelten sie einen grossen Löffel voller Chips in ihre Schale. 
Auf dem grossen Kunststoffwürfel haben wir verschiedene Bilder angebracht, auf einigen ist ein einzelnes Objekt zu sehen, wird dieses gewürfelt, klatschen wir in die Hände, sind viele Gegenstände abgebildet stampfen wir auf den Boden. 

Zum Abschluss unserer Spezial-Spielgruppen fuhren wir mit Andrew Bond und seinem

Bus in die Stadt. 



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